Der längste Sommer Tirols.
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Dein Tag in »Innschbrugg«

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Dein Tag in »Innschbrugg«

Dein Tag in »Innschbrugg«

Dein Tag in »Innschbrugg«

Praktischerweise liegt die Hauptstadt Tirols in dessen geographischer Mitte. Und sie vereint schön „kompakt“ zwischen dem ­südlichen Mittelgebirge und der Nordkette alles, was Sightseeing ausmacht – Kirchen, Museen, Shopping, Flaniermeile und Höhepunkte mit Panoramablick. Nichts wie hin!

Wenngleich sie organisatorisch zu Innsbruck Tourismus gehört, liegt die Ferienregion Sonnenplateau & Tirol Mitte meilenweit von der Urbanität einer Hauptstadt entfernt. Zumindest was den Rhythmus des Lebens angeht: „Immer nur mit der Ruhe, liebe Leute!“ Tatsächlich sind es gerade mal vierzig Kilometer in die Hauptstadt. Wer auch seine Sightseeing-Tour in aller Ruhe genießen will, steigt in einem der Feriendörfer, wie der Mutterverband seine „Schützlinge“ am Lande gerne nennt, in den Regio-Bus „4176“. Die Fahrt ist mit der Gäste.Card kostenlos, mit der Innsbruck Card ebenso. Wir starten in Obsteig, zeitig in der Früh.

Hoch auf dem gelben Wagen
Schön beschaulich geht es im komfortablen Bus durch die Siedlungen, linkerhand leuchtet das Wettersteingebirge kreideweiß, rechts das sanfte Hügelland. Bei Telfs taucht man in das breite Tal des Inns – hier eine wahre Gemüsekammer mit weit laufenden Ackerreihen. Nur ein klobig-runder Grasberg rückt mit nackter Felsen-Stirn weit ins Becken herein, die Martinswand. In dem 600 Meter hohen Abbruch verstieg sich im Jahr 1484 Kaiser Maximilian I. bei der Gämsenjagd.
Er wusste weder vor noch zurück und wartete auf Helfer. Seinen bangenden Satz „Wenn sie decht nur kematen (kämen)“, deutet der Volksmund als Namensgebung für den Ort Kematen am Fuße der Wand – historisch selbstverständlich reiner Nonsens. Ein Bauernbub kam schließlich und rettete ihn. Eine kleine Grotte mitten in der Wand erinnert an diese Begebenheit.

Aber wo bleibt die Stadt?
Erst im Schwenk am Eingang des Wipptales leuchten die Doppeltürme der Wiltener Basilika (die Wiltener Sängerknaben „wohnen“ gleich daneben!) über den Dächern. Sie zählt zu den Kunstjuwelen Innsbrucks. Ihren Innenraum zieren prachtvolle Deckengemälde und filigraner Rokokostuck, in zarten Farben und Gold. Gut zu wissen, doch jetzt schnell ins Stadtzentrum. Am Bahnhof erhält man die Innsbruck Card – und steckt die ganze Stadt in die Tasche! Der „Sightseer“-Bus rollt zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt. Das fröhlich-rote Logo der Haltestellen wird zum praktischen Angelpunkt für Stadt-Genießer.

Schnurstracks zum Goldenen Dachl
Die historischen Gebäude der Innsbrucker Altstadt drängen sich eng aneinander. Den Blick zum Goldenen Dachl geben sie aber frei. Immerhin wurde der zierliche Prunk-Erker mit den vergoldeten Dachschindeln zum Wahrzeichen der Hauptstadt erkoren! Das verraten schon die Heerscharen an Touristen, die den Glanz im Display ihrer Handykameras einfangen. Ein fröhliches Raunen, Bewunderung und quirliges Stelldichein nimmt den altehrwürdigen Platz im Zentrum der Altstadt ein. Das hätte wohl auch seinem Erbauer Kaiser Maximilian gefallen. Obwohl: hier stand anno dazumal der Scheiterhaufen. Erst etwa um 1500 fanden die 2.657 vergoldeten Kupferschindeln ihre Bestimmung. Im gleichnamigen Museum finden sich historische Details. Ein Lausbubenstreich, der glücklicherweise einen guten Ausgang fand, stammt jedoch aus jüngster Zeit: Acht Schindeln wurden 2012 gestohlen, ein Aufruhr ging durchs Land. Auf öffentlichen Plätzen in Innsbruck und an verschiedenen Postzentralen deponierte sie der Täter mitsamt einer Entschuldigung. Steht man vor dem längst wieder vollständig gedeckten „Golden Roof“ und dreht den Kopf nach links, erblickt man einen Gips gewordenen Tortenspritzguss: das Helblinghaus. Dieses gotische Bürgerhaus des 15. Jahrhunderts erhielt vermutlich von dem um 1723 nach Innsbruck übersiedelten Stukkateur Anton Gigl aus Wessobrunn seine üppigen barocken Stukkaturen. 1800 bis 1827 im Besitz von Sebastian Hölbling, trägt das Haus seither dessen Namen.

Blick unter Männer-Röcke
Historisch gewachsene Städte kommen dem Spaziergänger stets gelegen! Enge Gassen, kleine Plätze, Kirchen und Laubengänge – auch in Innsbruck wird das Flanieren zum Erlebnis an sich. Die Innenstadt ist mit wenigen Schritten durchmessen. Ein Blick auf und in die Prunkräume der nahen Hofburg lohnt sich. Schräg gegenüber gibt die Hofkirche dem Grabmal von Kaiser Maximilian Raum. 28 überlebensgroße Bronzestatuen stehen dort Spalier. Die „Schwarzen Mander“ gestaltete Albrecht Dürer mit. Tausende Dreikäsehochs, die im Schulausflug dort stehen, schauen mit verstohlenem Grinsen unter deren locker schwingende Manns-Kleider.

Gläserner Glanz für Höhenreise
Einen Steinwurf von der Hofburg entfernt ruft ein futuristisches, grün schimmerndes Gebilde Staunen hervor. Obwohl: der Steinwurf ist nicht wirklich zu empfehlen. Das skulpturale Gebäude setzt sich aus Glasplatten zusammen. Die Stararchitektin Zaha Hadid formte daraus die Stationen der Nordkettenbahn. Deren erste liegt neben dem Congress-Zentrum, die zweite am Start der Bahn, kaum einen Kilometer entfernt. Auch für die Bahn gilt die Innsbruck Card – also nichts wie hinein in das schöne schräge Glasgebilde und ab nach oben. Die Nordkettenbahn hievt ihre Passagiere auf die „Seegrube“, 1.905 Meter hoch und weit über die Stadt hinaus. Die Reise ist ein Erlebnis, der Ausblick – wie soll man sagen – unbeschreiblich!
Ebenso ein Hochgefühl vermittelt die Skisprungschanze auf der anderen Talseite am geschichtsträchtigen Bergisel. Was wie eine gigantische Kobra aussieht und nachts in schillernden Farben leuchtet, ist ebenfalls Zaha Hadid aus der Feder geflossen. Vor 200 Jahren wurde am Bergisel um die Tiroler Freiheit gekämpft – Stichworte: Andreas Hofer, Tirol Panorama und Riesenrundgemälde – und in den Jahren 1964 und 1976 auf der alten Schanze um olympische Medaillen. Seit 2001 steht dort Hadids benützbare Skulptur und ist jährlich ein Dreh- und Angelpunkt der Vierschanzentournee.

Wunderwelten – glitzernd oder kurios
Zu den Swarovski Wunderwelten nach Wattens gelangen Besucher mit öffentlichen Verkehrsmitteln schnell und bequem. Unter spiegelnden Kuppen und im Kristalldom, der Eisgasse, dem Kristallwald und dem Kristalltheater tritt man eine märchenhafte Reise an. „Wunderkammern“ nennt Erfinder André Heller die Kristallwelten. Zurück in Innsbruck setzt sich die Reise ebenso märchenhaft im Schloss Ambras fort. Im Herrschersitz der Grafen von Dießen-Andechs und zuletzt der Habsburger gibt es ebenfalls eine Wunderkammer. Erzherzog Ferdinand II. sammelte dort Kurioses aus aller Welt – das Tödlein, eine Elfenbeinfigur, oder ein Porträt des Haarmenschen, gefasste Straußeneier und Narwalzähne. Das imposante Schloss birgt daneben zahlreiche Kunsträume, die beeindruckendsten sind der Spanische Saal und das Bad der Philippine Welser. Kinder dürfen übrigens in historische Gewänder schlüpfen und als Ritter und Burgfräulein auf Schatzsuche gehen.

Museum oder Shoppen
Es ist die alte Frage: Bringt „Er“ Geduld für die Pirsch durch Fashion-Shops und Souvenirläden auf? Wird „Sie“ sich mit ihm an Artefakten und Ölgemälden im Museum sattsehen können? Oder umgekehrt? In jedem Fall liegt beides ganz nah: Das Landesmuseum Ferdinandeum betritt man bezeichnenderweise in der Museumstraße. Diese beliebte Shoppingmeile mündet in den Burggraben und die Maria-Theresien-Straße. Sie und alle angrenzenden Gassen laden zum ausgiebigen Schaufensterbummel, dem meist eine konkrete Kaufabsicht folgt. Die Qualität der Einkaufsstadt Innsbruck ist hoch, die Vielfalt zu groß für nur einen Tag.

Ladenschluss in der City
Ein Gläschen Wein unter dem Goldenen Dachl – dort, wo die Stadtbesichtigung begann, könnte den Blick auf Innsbruck beschließen. Zugegeben, das geschilderte Programm ist für einen Tag vielleicht ein wenig zu ambitioniert, aber zum Glück kommt man hierher gerne zurück. Danach bleibt viel zu erzählen während der Rückfahrt in die Ferienregion Sonnenplateau Mieming & Tirol Mitte. Wie schön, hier liegt immer noch die zauberhafte Ruhe über der Landschaft!

INNSBRUCK CARD und die Stadt gehört dir!
Innsbruck all-inclusive: ab Euro 31,- erkunden Sie die schönsten Seiten von Innsbruck und seiner Feriendörfer. Die Innsbruck Card öffnet die Türen zu allen Museen und Sehenswürdigkeiten der Stadt, zum Münzerturm in Hall sowie den Swarovski Kristallwelten in Wattens – und das alles zu einem sensationellen Preis.

Die Leistungen:
• Freier Eintritt in alle Museen und Sehenswürdigkeiten in der Region Innsbruck
• Je eine Berg- und eine Talfahrt mit jeder der 7 Bergbahnen
• Kristallwelten Shuttle Bus
• Freie Fahrt mit dem Sightseer Bus zu zahlreichen Sehenswürdigkeiten
• Freie Fahrt mit den IVB-Linien Innsbruck und nach Rum/Hall
• Freie Fahrt auf den Panoramastrecken IVB Straßenbahnlinie 6 nach Igls und IVB Straßenbahnlinie STB nach Mutters/Kreith
• 1 freie Teilnahme an den täglichen Stadtspaziergängen mit Stadtführer
• Zahlreiche Preisermäßigungen für: Audioversum, Tiroler Abende, Gästebob, Schubert Stadtrundfahrten, Schloss Tratzberg (Jenbach), Shopping und vieles mehr
• Casino Innsbruck: Bonus auf Begrüßungspaket und ein Glas Sekt
• W-LAN Innsbruck
• Photo Points und Tour Overview
• I-Bike: City Bike Verleih für 5 Stunden inklusive (Verleihstelle: Die Börse, Leopoldstraße 4)

 

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