Der längste Sommer Tirols.
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Mit Spürsinn und GPS zum Wanderziel

Mit Spürsinn und GPS zum Wanderziel

Mit Spürsinn und GPS zum Wanderziel

Mit Spürsinn und GPS zum Wanderziel

Mit Spürsinn und GPS zum Wanderziel

Wandern gehört zum Sommerurlaub in Tirol dazu. Verbindet man das Gehen mit einer digitalen Schnitzeljagd, sind auch Kinder und Jugendliche plötzlich voll Eifer dabei. Und auch noch so Erwachsene können der Faszination Schatzsuche nicht widerstehen. Am Sonnenplateau Mieming & Tirol Mitte, der ersten Geocaching-Region Österreichs, kann der faszinierende Trend auf zahlreichen Routen ausprobiert werden.

N 47° 19.C(A+D)(E*2+C) und E 011° 00.(D*D)(E*3)(B+E): Dort befindet sich nichts Geringeres als „Die Heimat des Bergdoktors“. Gut, dass der sympathische medizinische Tausendsassa einst im wunderschönen Dörfchen Wildermieming alias Sonnenstein ordinierte, ist bekannt. Wer die Koordinaten und Rätsel aber richtig deuten kann, findet in der Nähe seines ehemaligen Film-Zuhauses einen versteckten Schatz mit eben jenem Titel. Experten nennen ihn Cache, Englisch für „geheimes Lager“. Davor setzte man noch die griechische Vorsilbe „geo“ für Erde und schon hatte der neue Freizeittrend seinen Namen: Geocaching. Das Besondere daran ist, dass es Jung und Alt gleichermaßen fasziniert. „Für mich ist Geocaching die Kombination aus Bewegung an der frischen Luft, einer Prise Hightech und Neugierde,“ schwärmt Geocacher Tobias, den wir nahe der Bergdoktor-Heimat treffen. Geocacher legen nämlich Wert auf Pseudonyme bzw. Nicknames, wie das heute heißt. In dem Fall also Tobias.
Daneben zählt für viele Gäste am Sonnenplateau Mieming & Tirol Mitte auch die Möglichkeit, neue Winkel und Ecken der Ferienregion zu entdecken. Das Ziel der Wanderung – meist ein wasserdichter Plastikbehälter mit Logbuch, Stift und kleinen Tauschgegenständen – übt auch auf Kinder und Jugendliche einen großen Reiz aus. Denn mit dem GPS-Gerät in der Hand finden auch die technikbegeisterten Kids das Wandern überhaupt nicht mehr langweilig.

Der Trend vom Suchen & Finden
An einem vorgegebenen Startpunkt geht es los, Koordinaten lotsen die Schatzsucher an ausgewählte Orte, wo Rätselfragen zu beantworten sind. Erst wenn alle Stationen gefunden und die Fragen korrekt beantwortet wurden, können die Koordinaten des Schatzverstecks errechnet werden; das eifrige Suchen gipfelt schließlich mit dem Eintrag der stolzen Finder im Logbuch. Der Erfolg gibt dem Konzept recht, seit seiner Entstehung im Jahr 2000 hat sich Geocaching zum globalen Trend gemausert. Weltweit gibt es bereits über 1,9 Millionen aktive Caches, über 26.000 sind es in Österreich und ca. 5.000 in Tirol. Auch in der Region Sonnenplateau Mieming & Tirol Mitte haben die Touristiker die neue Lust auf „Wandern mit Maß und Ziel“ längst erkannt und in den letzten Jahren verstärkt Routen angelegt und Caches versteckt. In der ersten Geocaching-Region Österreichs können Schatzsucher jetzt flächendeckend in jedem Ferienort ihren Spürsinn beweisen.

Wandern mit Mehrwert
Ein angenehmer Nebeneffekt der GPS-Schnitzeljagd liegt nämlich darin, die Umgebung näher kennen zu lernen: „Viele der Orte habe ich bisher nur vom Vorbeifahren gekannt. Durch die Geocaches habe ich sie wirklich besucht und dabei auch das eine oder andere Gasthaus kennengelernt“, erzählt Tobias, der in seinen Urlaubsdestinationen immer zumindest einen Cache sucht und findet. Klingende Caches, wie „Die Heimat des Bergdoktors“, „Der Schatzstein“ und „Alm-Erlebnis“ enthüllten als erste die Schönheit des Mieminger Plateaus. Nach und nach wurden dann Routen für jeden Ort der Region erstellt, um die Gäste ihre Eigenheiten, ihren Charme, aber auch Sehenswürdigkeiten und Aussichtspunkte entdecken zu lassen. So führt etwa die Route „Das Kirchendorf Rietz“ Interessierte durch den Dorfkern, zu allen drei Kirchen und zum Kalvarienberg. Oder man unternimmt beim „Spaziergang durch Flaurling“ wie nebenbei eine kulturelle Wanderung durch die Jahrhunderte. Der Blick in eines der momentan 16 Logbücher der Region zeigt, dass Geocacher aus aller Welt von der idyllischen Natur und der Qualität des Angebotes begeistert sind. „Ich habe etwa die Geocaches auf der Lacke (Wanderziel oberhalb des Lehnberghauses in Obsteig) und in Inzing besonders beeindruckend empfunden. Wenn man einen anderen Cacher trifft, tauscht man sich natürlich über besonders schöne Touren aus,“ sagt Tobias und setzt sein Pseudonym ganz oben auf die Finderliste der „Heimat des Bergdoktors“.

 

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