Der längste Sommer Tirols.
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Kulinarische Spurensuche

Kulinarische Spurensuche

Kulinarische Spurensuche

Kulinarische Spurensuche

Symbolisch oder real die Zutaten eines echten Tiroler Gröstls erwandern und dabei die land(wirt)schaftlichen Besonderheiten der Region am Fuße der Mieminger Kette erkunden: Diese Idee stand am Ursprung des Genusswanderweges „Schmankerlpfad“, der im Herbst 2009 feierlich eröffnet wurde. Dazu wurden bestehende Wanderwege, allesamt bequem begehbar, mit dem neuen Logo versehen und zu einer wahren Genussroute geadelt. Diese führt an zahlreichen kulinarischen Stationen und Direktvermarkter-Betrieben wie Bauernhöfen, Kleinmärkten, Hofläden und Gasthäusern vorbei. Am Weg von Wildermieming über Untermieming und Mieming bis nach Obsteig lernt der Wandergast auf diese Weise nicht nur viel über den Erdapfel, sondern kann auch andere regionale Produkte, wie Speck, Schnaps, Gemüse, Honig, Käse oder Eier direkt bei den Erzeugern kosten und erwerben. Der Rundwanderweg ist jederzeit abkürzbar, und mit dem Postbus gelangt man mit der Gäste.Card kostenlos zum Ausgangspunkt zurück.

Köstlich bodenständig
Der Schmankerlpfad Mieming ist eine von 15 Tiroler Genussrouten, die zum „Wandern mit allen Sinnen“ anregen. Die Gäste sollen gehen, sehen, riechen und schmecken, wie die Lebensmittel angebaut, geerntet und verarbeitet werden. Zur Zeit gibt’s bereits an die 20 Schmankerlpfad-Stationen, wobei laufend neue kulinarische „Haltestellen“ dazukommen. Eine ca. 2-stündige Führung stellt den Gästen wöchentlich einen Teil des Genusswanderweges näher vor und gibt Einblicke in die bäuerliche Struktur und Kultur der Region. Insbesondere für Reiseveranstalter interessant ist der organisatorische Service des Tourismusverbandes, der in Zusammenarbeit mit den bäuerlichen Betrieben Hofbesichtigungen, Verkostungen und Packages für Themen-Veranstaltungen vermitteln kann.

Die tolle Knolle
Dass das Mieminger Plateau nun aber gerade dem Tiroler Nationalgericht Gröstl eine wanderbare Hommage – besser noch: eine Pommage – widmet, ist kein Zufall. Denn die Landwirte ernten auf ihren Erdäpfelackern einen ganz besonders wohlschmeckenden Schatz. Die vielseitige Knolle gedeiht in der Höhenlage und den steinigen, wasserableitenden Böden des Inntales und des Sonnenplateaus nämlich besser als sonst. „Weil sie so aromatisch sind, werden die prämierten Erdäpfel aus dieser Region auch Trüffel der Alpen genannt“, erzählt Manuel Lampe, Regionalleiter am Sonnenplateau. „Insgesamt fünf Sorten gibt es hier, und mit ihrer einzigartigen Textur genau zwischen mehlig und speckig sind sie ideal fürs Gröstl.“

Gusto auf Gröstl
Ursprünglich ein typisches „Restlessen“ und eine Arme-Leute-Speise, ist das Tiroler Gröstl heute ein variantenreiches und verfeinertes Gericht, das auf keiner Speisekarte fehlen sollte und dies auch selten tut. In den Gasthäusern der Region kann man verschiedene Zubereitungsarten und Zutaten kosten, denn jeder Wirt hat so sein eigenes Rezept. Manche mögen die gerösteten Erdäpfelscheiben mit Blutwurst, andere fügen Speck, Schweine- oder Rindfleisch hinzu und krönen das Ganze mit einem Spiegelei. Eine besondere Variante ist etwa das Stockfischgröstl, das vor allem in der Fastenzeit gerne auf den Teller kommt. Unverzichtbare Begleiter des krustigen Pfannengerichts sind dabei der Krautsalat und ein Glas Milch oder Buttermilch! Mehrere ausgewiesene Gröstl-Betriebe stellen sich am Mieminger Plateau gerne dem kulinarischen Vergleich durch die Genusswanderer. Eine gute Gelegenheit zum Kosten und Genießen sind auch die zahlreichen Veranstaltungen, die im Sommer und Herbst zum Rendezvous mit der tollen Knolle laden. Egal ob nun Schölfeler, Gröstl, Paunzn oder Kartoffelpuffer am Ende Ihrer kulinarischen Spurensuche stehen – wir wünschen „an Guaten“, wie man in Tirol sagt!

 

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